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Umwelttechnik Studium

Unser Ökosystem ist ein fundamentaler Bestandteil unseres Lebens, doch gleichzeitig auch vielen schädigenden Einflüssen ausgesetzt. Du möchtest mit technischem Know-how die Umwelt schützen und zur Nachhaltigkeit beitragen? Dann ist das Umwelttechnik Studium genau das Richtige für dich! Erfahre hier alles Wissenswerte über die Umwelttechnik und finde die passende Hochschule!

Das Fach in Kürze

Die Umwelttechnik ist die Wissenschaft, die mit Hilfe von technischen und technologischen Verfahren zum Schutz unserer Umwelt beiträgt und gleichzeitig versucht, zerstörte Ökosysteme wiederherzustellen. Dabei nimmt vor allen Dingen das Thema Entsorgung eine große Rolle ein. Wie funktioniert Abfallbeseitigung? Wie kann Müllverbrennung ökologischer gestaltet werden?

Weiterhin entwickeln Umwelttechniker Maßnahmen zum Boden-, Lärm- oder Gewässerschutz sowie Techniken zur effektiven Nutzung von erneuerbaren Energien. Aus diesem Grund ist die Umwelttechnik in unserer aktuellen Zeit auch von großem Nutzen und so beliebt, da Sonnenenergie, Erdwärme und Biokraftstoffe immer wichtiger für unser alltägliches Leben werden. Ein letzter wichtiger Aspekt ist die Verminderung von Luftverschmutzung.

Das Umwelttechnik Studium wird daher auch an vielen Hochschulen direkt mit den Themen Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Ressourcenmanagement oder Umweltingenieurwesen verknüpft, da diese Bereich ebenfalls stark in die Umwelttechnik einfließen. Das Angebot an Universitäten und Fachhochschulen, die ein Umwelttechnik Studium anbieten, ist bereits groß und wächst weiter an, da dieser Studiengang immer wichtiger wird und Absolventen eine aussichtsreiche berufliche Zukunft eröffnet.

Alle Studiengänge und Infos zum Umwelttechnik Studium

Voraussetzungen und NC

Wenn du dich für ein Umwelttechnik Studium interessierst, musst du unterschiedliche formale Voraussetzungen erfüllen, um von der jeweiligen Hochschule als Bewerber zum Studium zugelassen zu werden. Dabei verlangen die Universitäten und Fachhochschulen in der Regel folgende Kriterien:

Bachelor

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder alternativ
  • Fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife (Fachabitur) oder
  • Studium ohne Abitur mit Hilfe der passenden beruflichen Qualifikation
  • Je nach Hochschule ein Vorpraktikum (meist zwischen 6 und 8 Wochen)

Master

  • Erfolgreich abgeschlossenes Erststudium (Bachelor oder vergleichbarer Abschluss) mit mindestens 180 ECTS-Credits in einem themennahen Fachbereich
  • Je nach Hochschule eine Mindestnote des Erststudiums von 2,5 oder besser
  • Ggf. Auswahlgespräch

Persönliche Voraussetzungen

Um von der Hochschule zum Studium zugelassen zu werden, ist es notwendig, die formalen Voraussetzungen zu erfüllen. Nichtsdestotrotz gibt es im Umwelttechnik Studium auch einige persönliche Eigenschaften, die du mitbringen solltest, wenn du dein Studium erfolgreich meistern willst. Dazu gehören:

  • Grundkenntnisse in Naturwissenschaft und Technik
  • Verständnis für Mathematik
  • Begeisterung für Umweltthemen und Umweltschutz
  • Interesse an Nachhaltigkeit
  • Lösungsorientiertes Denken
  • Analytisches Denkvermögen

Numerus Clausus (NC) für Umwelttechnik

Der Numerus Clausus ist für viele Studieninteressenten ein gefürchteter Begriff. Der NC kommt immer dann zum Einsatz, wenn es mehr Bewerber auf einen Studiengang gibt, als die Hochschule freie Studienplätze zur Verfügung hat. Mit Hilfe des Numerus Clausus, ganz vereinfacht gesagt der Durchschnittsnote, treffen die Hochschulen dann ihre Auswahl unter den Bewerbern. So kommt es zustande, dass einige Studieninteressenten direkt zugelassen werden und andere einige Semester warten müssen.

Doch die gute Nachricht vorweg: Das Umwelttechnik Studium ist zulassungsfrei und unterliegt somit keinen Numerus Clausus-Bestimmungen.

Studieninhalte

Das Umwelttechnik Studium ist sehr vielseitig und thematisiert viele unterschiedliche Facetten aus dem Bereich Umwelt, Ressourcenmanagement aber auch Verfahrenstechnik. Es handelt sich um einen interdisziplinären Studiengang, der sich mit der Umwelttechnik in seiner Gesamtheit und den einzelnen Ausprägungen beschäftigt.

Dabei können im Studienverlauf unter anderem folgende Inhalte thematisiert werden:

  • Mathematik
  • Physik
  • Werkstofftechnik
  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • Mechanik
  • Verfahrenstechnik
  • Anlagentechnik und Konstruktion
  • Hydrologie und Wasserwirtschaft
  • Abfallwirtschaft
  • Immissionsschutz

Der Studienverlauf kann sich je nach Hochschule immer etwas unterscheiden, weil die Universitäten und Fachhochschulen oft abweichende Schwerpunkte in ihrem Umwelttechnik Studium legen. Manchmal spielt das Ressourcenmanagement eine größere Rolle und bei anderen Hochschulen wiederum dreht sich der Studiengang verstärkt um das Thema Verfahrenstechnik. Viele Hochschulen bieten ihren Studierenden im Studienverlauf zudem die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen. Dazu können die Themen Prozesstechnik, Energietechnik, Wasser und Boden oder Verkehr gehören.

Neben den fachlichen Kompetenzen vermittelt das Studium aber auch eine Reihe an praktischem Wissen. So verbringst du in der Regel auch viel Zeit im Labor, um die erlernten Umwelttechniken und Verfahren anzuwenden.

Dauer und Verlauf

Bachelor

  • Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.)
  • Dauer: 6 bis 7 Semester
  • Studienform: Vollzeit und berufsbegleitend
  • Besonderheiten: Je nach Hochschule ist ein Praxissemester in den Studienverlauf integriert. Ein Auslandssemester ist bei vielen Hochschulen ebenfalls möglich.

Master

  • Abschluss: Master of Engineering (M.Eng.)
  • Dauer: 4 Semester
  • Studienform: Vollzeit
  • Besonderheiten: Je nach Hochschule ist ein Praxisprojekt im Studienverlauf vorgesehen. Zudem kann es auch einen Auslandsaufenthalt geben.

Karriere und Gehalt

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind in unserer Gesellschaft immer wichtiger und nehmen auch in der Berufswelt eine bedeutende Rolle ein. Aus diesem Grund sind Hochschulabsolventen aus dem Bereich der Umwelttechnik gefragte Experten auf dem Arbeitsmarkt. Sie haben technisches und technologisches Know-how, das in vielen verschieden Bereichen ideal einsetzbar ist.

Daher stehen dir für deine Karriere folgende Arbeitsfelder offen:

  • Chemische Industrie
  • Energiebetriebe
  • Umweltorganisationen
  • Wassergewinnung und Wasseraufbereitung
  • Ingenieurbüros aus dem Bereich Umwelttechnik
  • Autoindustrie
  • Baustoffindustrie
  • Öffentlicher Dienst/Umweltämter

Dabei kannst du als Umwelttechniker viele verschiedene Aufgaben übernehmen. Neben dem Anlagenbau oder der Überprüfung von umweltrelevanten Emissionen beschäftigst du dich außerdem mit der Planung, dem Betrieb und der Überwachung von energietechnischen Anlagen, mit der Ausarbeitung und Optimierung von industriellen Prozessen oder unterschiedlichen Schadstoffmessungen. Zudem kannst du mit einem Hochschulabschluss in der Umwelttechnik auch Gutachtertätigkeiten wahrnehmen.

Gehalt

Es ist immer sehr schwierig, verbindliche Aussagen über das Gehalt in einem Beruf zu treffen. Natürlich beschäftigt viele Studieninteressenten die Frage: Was verdient man in der Umwelttechnik? Allerdings ist die Antwort darauf nicht leicht, da es in jedem Job unterschiedliche Faktoren gibt, die das Einkommen beeinflussen können. Das Gehalt wird immer vom jeweiligen Arbeitgeber festgelegt und kann daher von Unternehmen zu Unternehmen abweichen.

Dabei spielt es eine Rolle, in welcher Branche du genau tätig bist. In einem privatwirtschaftlichen Ingenieurbüro wird anders gezahlt als in der chemischen Industrie oder einem öffentlichen Umweltamt. Auch die Größe deines Arbeitgebers kann Einfluss auf die Höhe des Gehalts haben. Zudem haben deine bisherigen praktischen Erfahrungen (Praktika oder Nebenjobs) und dein Studienabschluss (Bachelor, Master oder sogar Promotion) Auswirkungen auf den Verdienst. Grundsätzlich kann man sagen, dass du in der Umwelttechnik mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.800 und 4.300 Euro brutto im Monat rechnen kannst.

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