Der Ingenieurberuf: Was machen Ingenieure?

Welche Berufe kann man nach einem Ingenieurwissenschaften Studium ausüben? Was machen Ingenieure und wo arbeiten sie? Wir schauen uns Ingenieurberufe und die Berufswelt von Ingenieuren mal genauer an.

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Ingenieur – Beruf mit Zukunft

Auch wenn es vom Studienbeginn bis zum Eintritt ins Berufsleben in der Regel einige Jahre sind: Jeder macht sich Gedanken, was er oder sie später einmal mit dem Gelernten anfangen kann. Der Ingenieurberuf bietet spannende Möglichkeiten in vielen unterschiedlichen Bereichen, und das längst nicht nur in Deutschland. Auch im Ausland ist das Fachwissen von Technikexperten "made in Germany" sehr gefragt.

Darüber hinaus ist die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ziemlich groß. Auch wenn sich immer mehr junge Menschen für einen Abschluss im Bereich der Ingenieurwissenschaften entscheiden, bleibt die berufliche Perspektive durch rasante Entwicklungen vor allen in den Bereichen exzellent, in denen Elektrotechnik und IT eine Rolle spielen. Bleiben offene Stellen trotzdem einmal unbesetzt, so liegt das in den meisten Fällen daran, dass der Arbeitgeber eine Spezialisierung sucht, die auf dem Arbeitsmarkt schwer zu finden ist. Es ist also sinnvoll, sich vor Beginn des Studiums einmal darüber zu informieren, in welchen Branchen die Nachfrage besonders hoch ist und welche Spezialisierung aktuell besonders gefragt ist.

Berufschancen nach dem Studium

Natürlich ist deine konkrete berufliche Tätigkeit abhängig von deiner Studienwahl. Allerdings sind die Bereiche, in denen Ingenieure später eine Anstellung finden, unglaublich vielfältig und abwechslungsreich. Um dir einen ersten Eindruck zu verschaffen, stellen wir dir hier ein paar „Boom-Branchen“ aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften vor.

Robotik

Roboter sind aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie unterstützen zum Beispiel die Produktion von Waren, übernehmen gefährliche Aufgaben und helfen uns (oft unbemerkt) in vielen Dingen des täglichen Lebens. Ingenieure arbeiten daran, Roboter noch effektiver und zuverlässiger zu gestalten. Hierzu gehört aber nicht nur das Bauen und Warten der Roboter, sondern auch die Programmierung. Mit Hilfe der Informatik schaffen Ingenieure künstliche Intelligenz und bringen uns so der Zukunft wieder einen Schritt näher.

Erneuerbare Energien

Wind, Sonne, Wasser und Geothermie: Das sind die Energielieferanten unserer Zukunft. Im Rahmen der Debatte um den Klimawandel und der Endlichkeit von Ressourcen wie Kohle und Gas werden die erneuerbaren Energien eine immer größere Rolle bei unserer Energieversorgung spielen. Ingenieuren kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Mit ihren Konstruktionen machen sie es überhaupt erst möglich, die Energie, welche die Elemente liefern, in Strom umzuwandeln, diesen zu transportieren und zu speichern. Hier finden Ingenieure nicht nur einen Beruf mit Zukunft und guten Wachstumschancen, sondern haben auch die Möglichkeit, einen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt und unserer Lebensräume zu liefern.

Mikroelektronik

Ob im Bereich der Medizin, der Biotechnologie, der Automobilbranche, der IT und vielen anderen: Mikroelektronik findet sich heutzutage fast überall. Sie macht unsere elektrischen Geräte kleiner, leichter und effektiver. Ingenieure sind an diesem Prozess wesentlich beteiligt: Sie entwickeln und bauen optische, elektronische und mechanische Bauteile und schaffen aus diesen funktionierende Systeme. Das Berufsfeld der Mikroelektronik ist noch relativ jung, die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften aus dem Bereich dafür umso höher.

Diese Auswahl stellt natürlich nur einen winzigen Teil der vielen möglichen Berufsfelder dar, in denen Ingenieure arbeiten. So zahlreich wie die unterschiedlichen Branchen sind, in denen Ingenieure einen Job finden, so verschieden sind auch die Tätigkeiten, die sie dort ausüben. Längst schon haben viele Ingenieurberufe so gar nichts mehr gemeinsam mit dem klassischen Bild des Baustellenleiters, der Entwürfe auf dem Reißbrett zeichnet oder mit Helm und Gummistiefeln die Arbeit beaufsichtigt. Natürlich arbeiten viele Ingenieure nach wie vor in der Konstruktion und Montage oder im Hoch- und Tiefbau. Man findet sie aber eben auch im Einkauf oder Verkauf von Unternehmen, sie sind in der Wissenschaft und Forschung tätig oder Angestellte im öffentlichen Dienst. Ingenieure arbeiten ebenso bei Banken und Versicherungen wie im Management oder der Projektleitung, in Marketingabteilungen oder als technische Berater. Und schlussendlich gibt es nicht wenige, die auch den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. 

Tipps zum Berufseinstieg als Ingenieur

Absolventen von Ingenieur-Studiengängen gelingt der Einstieg ins Berufsleben in der Regel recht schnell. Dennoch kann man seine Chancen auf den Traumjob durch Eigeninitiative und dem Befolgen einiger wichtiger Tipps schon während des Studiums deutlich erhöhen.

So ist zum Beispiel Praxiserfahrung bei allen Arbeitgebern gerne gesehen und eine wichtige Qualifikation auf dem Stellenmarkt. Praktika sind in den meisten Studiengängen Pflicht und bieten eine gute Möglichkeit, erste praktische Fähigkeiten und Erfahrungen zu sammeln. Auch eine Tätigkeit als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft bei einem Unternehmen oder an der jeweiligen Hochschule selbst hilft nicht nur bei der Studienfinanzierung. Sie bietet auch die Möglichkeit, das theoretisch erlernte Wissen direkt in der Praxis anzuwenden und sich so wichtige Kompetenzen anzueignen.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass Unternehmen bevorzugt Bewerber anstellen, von deren Arbeit sie sich bereits einen guten Eindruck machen konnten. Kontakte und das berühmte „Vitamin B“ sind also auch für Ingenieure wichtige Faktoren, welche sich bei der Jobsuche positiv auswirken und helfen können, sich gegen andere Bewerber durchzusetzen.

Ein weiterer Pluspunkt sind Auslandserfahrungen. Die Ingenieurbranche ist sehr international und Kooperationen über Ländergrenzen hinweg sind bei Großprojekten und in Zeiten der Globalisierung keine Seltenheit. Das sichere Beherrschen einer Fremdsprache und eine gewisse interkulturelle Kompetenz sind also Faktoren, auf die vor allem große Unternehmen bei ihren Bewerbern einen gewissen Wert legen. Bietet sich dir im Studium die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt wahrzunehmen (zum Beispiel durch ein Auslandspraktikum oder ein Erasmus-Semester), solltest du diese Chance wahrnehmen.

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